Recyclingkunst & Katzeim Rittergut Bösenbrunn

Die Historie des Rittergutes Bösenbrunn

So wie es sich jetzt darstellt ist es 1727 gebaut und bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts von Adelsfamilie zu Adelsfamilie vererbt oder verkauft worden. Danach wurde es bürgerlicher Besitz. Die Familie Koch, Inhaber der berühmten Oelsnitzer Teppichfabrik, besaßen es als letzte Familie von 1929 bis 1945. Nach dem 2. Weltkrieg glichen sich in der sowjetischen Besatzungszone die Schicksale vieler Rittergüter. Sie wurden von der sowjetischen Armee gesprengt. Auch für Bösenbrunn war das aufgrund des SMAD - Befehls Nr. 209 beschlossene Sache. Die Familie Koch wurde vertrieben. Durch einen mutigen Bürgermeister und eine glückliche Fügung konnte die Sprengung verhindert werden. Das Schicksal des Rittergutes wurde bis zum heutigen Tag ein sich ständig änderndes buntes Gemisch von Nutzungsvarianten. Neben Teilabrissen wurde es Schule, Rat der Gemeinde, Konsum, Kulturraum für Veranstaltungen, Gesellschaft für Sport und Technik, Wohnungen, Flüchtlingsunterkunft, Vereinsgaststätte, Sitz des Bürgermeisters, Bürgertreffpunkt, ein neuer Gasthof etc. Jedenfalls hat das Gebäude wie kein zweites die Geschichte des Dorfes in über 6 Jahrhunderten geprägt. 

Für Interessenten gibt es eine Bezugsadresse einer interessanten, umfangreicheren Darstellung der Geschichte des Rittergutes auf dem neuesten Stand der Ermittlung.

Ronny Hager
Drödaer Straße 17
08606 Bösenbrunn

Tel. 037434 81807
Mobil: 0151 10569384

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